Klarstellung – Clarification

Klarstellung

Zunächst einmal möchte ich über meine Motivation sprechen: Angenommen ich beobachte in meinem Sportverein einen Vorstand, der die Jugend in der Kabine nach einer Niederlage anschreit und beschimpft. So könnte ich bei einem einmaligen Ausrutscher darüber hinwegsehen, aber wenn sich diese Vorfälle wiederholen und die Spieler den Verein gekränkt verlassen, ist es höchste Zeit einzuschreiten. Leider gibt es noch viel schlimmere Beispiele der Gewaltanwendung und des sexuellen Missbrauchs in Vereinen, wo in der Vergangenheit viel zu spät von Verantwortlichen reagiert wurde.

Gestern hörte ich die Entschuldigung von ehemaligen Vorstandsmitgliedern dafür, dass sie ein System der Angstkultur, des Machtmissbrauchs und der Manipulation jahrelang mitgetragen haben. Es handelte sich jedoch nicht um eine Mitgliederversammlung, sondern um einen Gottesdienst im Kubino in Ostfildern, in dem um Vergebung für geistlichen Missbrauch gebeten wurde. Es wurden die Namen der langjährigen Mitarbeiter erwähnt, die aufgrund von untragbaren Zuständen meine evangelische Freikirche verlassen haben. Zum Schluss vernahm ich die von Martin Seiler wiederholte Empfehlung trotzdem nicht negativ über Peter Wenz und das Gospel Forum zu reden.

Als widersinnig empfinde ich, dass genau diesen Streit vermeidenden, entlassenen Leitern in meinem Freundeskreis unterstellt wird, sie wären eifersüchtig und hätten ihren Ex-Chef verunglimpft und verleumdet. Zur Begründung werden sogar prophetische Eindrücke angeführt. In Erstaunen versetzte mich auch der als Beweis angeführte Bericht eines vermittelnden Pastors, der keine Sünde bei Peter und Sabine Wenz erkennt, sondern die Schuld in den zurückgetretenen Vorständen sieht, die besser nicht außenstehende Brüder oder gar die Öffentlichkeit informieren durften.

Soll und darf man in dieser schwierigen Situation alles unter dem Deckmantel der Gemeinde lassen, damit die Welt nicht von einem schlechten Zeugnis der Christen erfährt? Nein, diese Art der Vertuschung ist mir nur zu gut aus dem Missbrauchsskandal der katholischen Kirche bekannt.

Darum möchte ich klarstellen, dass die gründlich recherchierten Beiträge in der Stuttgarter Zeitung und der KONTEXT Wochenzeitung wesentlich durch einen Hilferuf von mir zustande gekommen sind. Verantwortliche des Minderheitenbegehrens und ein Teil der ausgeschiedenen Pastoren haben mich geradezu bestürmt, den Weg mit der Presse nicht einzuschlagen und ein Interview verweigert. Ich bekam sogar von dieser unerwarteten Seite die Drohung mit dem Anwalt, wenn ich nicht einen bestimmten Beitrag aus meinen Blogs streiche. Wenn jemand versucht hat mit Hilfe des Amtsgerichts den wiedergewählten Peter Wenz abzusetzen, dann war es meine Wenigkeit. Die Stimmberechtigten des Trägervereins, welche aus Protest die Mitgliederversammlung verlassen haben, haben nicht einen bezahlten Anwalt genommen und wollten nicht den Weg über das Gericht mit einem evtl. jahrelang andauernden Streit gehen.

Die Mehrheit im Vorstand und im Trägerverein bemühte sich vergeblich, die Alleinherrschaft des Vorsitzenden durch das Vereinsrecht zu beschränken. Dieses Begehren durfte nicht vorgetragen werden, wurde vertagt und letztendlich trickreich abgelehnt. Denn die zukunftsweisenden, gefährlichen Änderungen entsprachen überhaupt nicht dem Demokratieverständnis des leitenden Pastorenehepaars und folglich dem Willen aller Gemeindemitglieder…

Bei der Mai 19 Family Night im Gospel Forum Stuttgart e.V. hat der Mediator Gerhard Rundell erläutert, es hätte drei Versuche Peter Wenz aus dem Amt zu bringen gegeben. Dabei stimmt nicht, dass die zurückgetretenen Vorstände und Vertreter des Minderheitenbegehrens Peter Wenz absetzen wollten. Es ging lediglich um eine monatelange bezahlte Auszeit, die er nehmen sollte. So einen Segen kenne ich aus meiner Elternzeit.

Über eine Sprachaufzeichnung konnte ich mir selbst ein Urteil über den als parteiisch abgelehnten Mediator bilden und schreibe deshalb diese Klarstellung. Von Rundell erging der Vorwurf an die Altvorstände: Habt ihr etwas damit zu tun? Wo ist denn eure Stellungnahme, dass ihr euch von solchen Dingen distanziert? Wenn ihr es stehen lasst macht ihr euch zu Teil dieser Sache. Als auch die Behauptung, nachdem es schon einseitige Darstellungen im Netz und über die Zeitungen gab, würden weitere Gegendarstellungen im Internet und mediale Verunglimpfungen sicher nicht dem Haus Gottes dienen.

Meine Meinung ist seit Dezember, dass allein der Rücktritt des diktatorisch auftretenden Vorstandsvorsitzenden weiteren Schaden von der Gemeinde abwenden kann. Dem entgegen hat der gescheiterte Mediator den verbliebenen Mitgliedern ganz klar gesagt, dass man keine konkrete Sünde nach dem Maßstab der Bibel in Matthäus 18 bei Peter und Sabine Wenz nachweisen konnte und gefragt wie denn ein geforderter weltlicher Mediator einen Geist Isebels feststellen könnte? Ich antworte: „Indem er nicht verschleiernd, verdrehend und betriebsblind ist und die gut dokumentierten Vorgänge, die keine Darstellungen sind, untersucht.“ Am Ende wurde der überzeugende Aufklärer trotzdem von den braven Schäfchen beklatscht, die sich wahrscheinlich nicht die Mühe machen nach dem bösen Geist der Manipulation und Kontrolle im Internet zu forschen. Stattdessen wird zu gerne folgende Anweisung befolgt: „Bitte erhebt eure Hände im Gebet und sprecht mir (PW) nach: Wir lassen uns nicht manipulieren…wir wollen was Gott (PW?) will…“

Werbung in eigener Sache machend, habe ich vor 11 Jahren aus Frust über die Missstände einen prophetischen Fiktionsroman über dämonische Mächte, die die Gemeinde übernehmen geschrieben. Auf Wunsch von Peter und Sabine Wenz wurden ihre zu verwechselnden Namen in einem Korrektur gelesenen Anfangskapitel abgeändert. Ein Hauptanliegen in dieser Zeit war, dass Peter sich mit meinem früheren Hauskreisleiter ausspricht. Nach zwei Besuchen gelang es mir ein zaghaftes Versprechen für einen versöhnlichen Brief zu erbetteln, der freilich nie verfasst wurde. Ich versuchte Peter verständlich zu machen, dass die Stimmen von Gemeindemitgliedern, die er verletzt hat, durch ihre berechtigten Klagen vor den Thron Gottes kommen und schlechte Auswirkungen in der unsichtbaren Welt für ihn haben. Auf der anderen Seite gibt es die Denkweise, dass ein unverdienter Fluch den Gesalbten der Herrn nicht treffen darf.

Die natürlichen Ursachen für den Streit im Gospel Forum und das überraschende Zerwürfnis unter engsten Freunden sind in der PDF-Dokumentensammlung dokumentiert. Erwähnenswert darin ist, dass Peter Wenz seinen Sohn Markus als Gesamtleiter für die Jugend eingesetzt hat, ohne die anderen Vorstandsmitglieder miteinzubeziehen. Besonders prekär war, wie der beliebte Jugendleiter Matthias Frank in die Ehearbeit zwangsversetzt wurde. Als Warnung setzte der erste protestierende Besucherschwund bei den Jugendgottesdiensten ein. Bei der christliche Werte widersprechenden, lieblosen und bitterbösen Behandlung von einst engen Freunden, die zu psychischen Störungen geführt hat, ist die Art und Weise unverständlich, in der Thomas Berner von dem führenden Seelsorgeehepaar in die Zange genommen worden ist (u.a. „warum hat der Teufel Raum in dir gefunden?“ – Ich frage bei aller Fürsorgepflicht des Arbeitgebers für die Gesundheit, warum müssen die Krankenkassen für die psychischen Folgeschäden mit Behandlungskosten und Lohnfortzahlung des Personals aufkommen?).

Als kleine Wiederholung über den Satanismus sei darauf hingewiesen, dass die teuflische Anweisung (Gesetz des Thelema) über die Selbstliebe schlicht lautet: Tue was Du willst, soll sein das ganze Gesetz! Anstelle von:

Wenn jemand mein Jünger sein will, muss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Meine Auslegung für einen Teil des Unheils ist nicht nur das Predigen eines Wohlstandsevangeliums, oder die vehemente Herrschsucht (Ziegenbockwille), welche keinen Zweifel an der eigenen Person zulässt (du bist nicht mehr im Willen Gottes), sondern der geänderte Geheimplan, Markus Wenz zum Thronfolger machen zu wollen. Intrigantes Verhalten oder einfach Vetterleswirtschaft habe ich jahrelang verständnislos beobachtet, da verdiente Mitarbeiter wiederholt herabgesetzt und zum Abgang bewegt wurden. Am Schlimmsten empfand ich den Schmerz mitanzusehen, wie bekannte Gesichter aus der Gemeinde ausgeschlossen wurden, ohne Freunde dastanden und ihren Halt im Leben verloren. Aus der Praxis kann ich berichten, dass bei den armen Menschen, die in der Psychiatrie landen, von erfahrenen Psychologen der gut gemeinte Rat gegeben wird, das Gospel Forum nicht mehr zu besuchen.

Die Frage des erbarmungslosen Rauswurfs stellte sich wieder unlängst, als Peter Wenz seine Mitstreiter im Vorstand wegen einer Rundmail im Affekt entlassen haben soll oder etwa doch nicht. Der am selben Tag erfolgte Schulterschluss am Ende der außer Kontrolle geratenen, kurzfristig einberufenen Mitgliederversammlung war mehr eine Show, als wirkliche Vergebung. Die eigentliche Problematik, wenn man von tausenden Menschen auf der Bühne bejubelt wird ist STOLZ. Eine treffende Beschreibung der Folgen von Hochmut findet sich in Daniel Kapitel 3 und 4.

Es gibt Alleinherrscher, die denken sie hätten alles selbst hervorgebracht, und in der Folge in ihrem Wahnsinn von Gott gedemütigt werden. Eine andere Art der Erniedrigung sind treue Weggefährten, die sich gegen einen Macht missbrauchenden Bruder auflehnen. Herzzerreißend ist es, wenn sich Freunde nicht nur als Verräter, sondern als Wölfe im Schafspelz entpuppen. Diese Gattung zeigt ihre Zähne, wenn sie sich angegriffen fühlt und ihre Rudeldominanz in Frage gestellt wird. Das viel gepriesene Werk ist wichtiger, als die unbedeutenden Schäfchen, die nur Mittel zum Zweck sind. Ein angetretenes Erbe wird verworfen, indem der Name geändert und der Grund verkauft wird.

Die Gemeindegründerin Paula Gassner hat in der Talstraße 70 bis zu ihrem Herzversagen für Erweckung in Stuttgart gebetet. Der Songwriter Kent Henry besingt dasselbe Anliegen in seinen prophetischen Liedern. In einem Brief an Peter und Sabine Wenz habe ich seine CD „I have loved you“ mit meinen Lieblingsliedern „Help us“ und „Prayer for the wounded“ verschenkt. Der Verweis auf Vorbild Jesus, den guten 99+1 Hirten, und dass es längst Erweckung gebe, wenn die verwundeten, davon gelaufenen Schafe zurückgeholt würden, anstelle immer neue Mitglieder zu werben, kam bei den Zahlenliebhabern nicht gut an. Ich denke, dass aufgrund dieser Majestätsbeleidigung, meine gut gemeinten Vorschläge samt falsch ausgestellter JAM-Steuerbescheinigung vor zig Jahren verloren gingen. Zudem wurde zuvor mein geistiger Zustand angezweifelt. Mich wie ein dummer Esel fühlend, wagte ich gemeinsam mit meiner Frau den prophetischen Eindruck mitzuteilen, der verdutzte Oberhirte könnte die Mitschuld am Tod eines Pastors haben. Wie dem auch sei, es verging mir danach die Lust Sparbüchsen im nahen Supermarkt für hungernde Kinder in Afrika aufzustellen, die vielleicht 1. Klasse-Flüge von Sabine Wenz nach Südafrika mitfinanzieren.

Geld spielt auch bei dem ausgebrochenen Machtkampf eine große Rolle. Warum auch immer führte Chef-Pastorin Wenz die harten Verhandlungen über das Royal Ranger Inventar, und der von der Gattin stets gut beratene Finanzchef beklagte seine Millioneninvestitionen, die auf Nimmerwiedersehen den Bach runter gehen. Diese mir zufließenden Informationen sind für weit entfernte Missionare mit Vorsicht zu genießen, da ich nicht als Augenzeuge dabei war, und es wenig hilfreich für Ihre künftige Versorgung ist. Letztendlich geht es mir ja um Klarstellungen.

So nahmen Bekannte von mir vor einigen Wochen das Angebot für ein klärendes Gespräch im Büro des am Amt klebenden Gemeindeleiters an. Ein dabei gefallener manipulativer Merkspruch, der mir allzu bekannt ist und verboten gehört lautet: „Verlass die Gemeinde nicht, sonst verlierst du den Schutz Gottes!“ Enttäuschend waren bei den Gesprächen die Sachfragen z.B. nach dem Grund des Weggangs von Familie Heidenreich. Der in den apostolischen Dienst berufene Peter Wenz, scheint in seiner eigenen heilen Welt zu leben, in der es keine okkulte Symbolik gibt, und er nach wie vor mit Martin Heidenreich befreundet ist. Übrigens habe ich dem schwer belehrbaren Theologen Peter schon vor zwanzig Jahren nach seiner Sonntagspredigt geschrieben, dass zu einer Freundschaft auch eine Beziehung gehört. Mir standen die Haare zu Berge, weil ich der Ansicht bin, dass Jesus nicht immer der Freund aller Menschen sein kann. Es gibt eine liebende Seite Gottes und eine die Sünde richtet. Ein Satanist, der sich bewusst zum Feind Gottes erklärt ist nicht sein Freund. Immerhin bekam ich eine seitenlange Antwort von einer der kündigenden Sekretärinnen und keinen Entlassungsbrief wie andere Kritiker.

Wer beide Seiten von Peter besser erforschen möchte, kann sein gemobbtes Büropersonal befragen oder die Einladung zur Aussprache nach einem tatelnden Kommentar z.B. auf ideaSpektrum wahrnehmen. Ein Narzisst zeigt sein wahres Gesicht, wenn er sich bedroht fühlt und man nicht mehr nützlich für ihn ist, weil man seinen Dienst aufkündigt oder sich anderweitig orientiert. Es können tiefe seelische Verletzungen von Menschen mit Paranoia zugefügt werden, bei denen man das Krankheitsbild nicht richtig einordnen kann.

Sind es Lügen (verbunden mit Wahnvorstellungen), wenn jüngst zur Verteidigung weiterhin dargestellt wurde Heidenreichs hätten bei ihrem Abgang aus eigenen Stücken einen neuen Job antreten wollen?

Wer gestern beim Gottesdienst in Nellingen dabei war kennt die Antwort aus erster Hand, und für alle anderen Interessierten findet sich die Lösung in Die-Kehrseite-der-Medaille.pdf

Ein Pastor kann ohne Folgen nach dem Gottesdienst ein Gemeindemitglied unter Zeugen als Schlappschwanz bezeichnen und befürchtet keine negativen Folgen für sich, weil nur er die Macht hat Leute zu entlassen. Der verärgerte Seelsorger bezeichnet seinen Schutzbefohlenen im Groll als Werkzeug des Teufels, da nicht schlecht über den Gesalbten des Herrn und die Gemeinde geredet werden darf. Er verursacht tiefe seelische Verletzungen bei zahlreichen Mitgliedern und macht mit seinem ungeeigneten Charakter weiter wie er will. Sein Entscheidungen einforderndes Misstrauen bekommen gerade die Personen zu spüren, die bekanntermaßen auch andere Gottesdienste besuchen.

Soll in diesem Fall ein Einschreiten und Urteil nur durch Gott im jüngsten Gericht erfolgen? Gibt es außer mir Leser die anderer Meinung sind und etwas unternehmen wollen?

Immerhin outete sich ein mutiger evangelischen Pfarrer der Peter Wenz öffentlich zum Rücktritt aufgefordert hat, aber wo sind kritische Stimmen z.B. aus dem Hauptvorstand der evangelischen Allianz? Anstatt Peter Wenz weiterhin als gefeierten Gastredner einzuladen sollten sich Personen in Verantwortung gut überlegen, ob sie ihn nicht aus ihren Gremien entfernen.

Ich drehe den Spieß um mit den Worten seines Mediators Gerhard Rundell: „Wenn ihr nicht Stellung bezieht macht ihr euch zum Teil der Sache!“ Warum werden die Missbrauchsvorwürfe nicht untersucht und warum müssen bis zur Klärung der Fälle nicht alle Ämter ruhen? Sonst wird eine echte Aufarbeitung mit ordentlicher Inventur nie kommen. Eine richtige Entschuldigung oder erkennbare Buße für die Vorkommnisse blieb bisher von dem hauptverantwortlichen Gemeindeleiterehepaar aus und ist längst überfällig.

Ps.: Bezeugende Kommentare von Gemeindemitgliedern, die verletzt oder ungerecht behandelt worden sind, sind erwünscht.


Clarification

First of all, I would like to talk about my motivation: Suppose I observe a board of directors in my sports club who yells and insults at the youth in the cabin after a defeat. I could overlook it in the case of a one-off slip, but if these incidents repeat themselves and the players leave offended the club, it is high time to intervene. Unfortunately, there are much worse examples of violence and sexual abuse in clubs, where in the past the reaction of those responsible was far too late.

Yesterday I heard apologies from former chairmen for having supported a system of fear, abuse of power and manipulation for years. However, it was not a general meeting, but a church service in the Kubino Ostfildern asking forgiveness for spiritual abuse. The names of the long-time employees who left my evangelical free church due to unacceptable conditions were mentioned. In the end I heard Martin Seiler’s repeated recommendation not to talk negatively about Peter Wenz and the Gospel Forum.

I find it absurd that precisely these dismissed leaders were accused in my circle of friends of jealousy and denigrating and slandering their ex-chief. Even prophetic impressions are cited as justification. I was also astounded by the report of a mediating pastor, who argued he could not recognize any sin in Peter and Sabine Wenz, but sees the guilt in the resigned board members, who were better not to inform outside brothers or even the public.

Should everything be left under the cloak of the congregation in this difficult situation, so that the world does not learn of the bad testimony of Christians? No, this kind of cover-up is all too well known to me from the abuse scandal of the Catholic Church.

That is why I would like to make it clear that the thoroughly researched articles in the Stuttgarter Zeitung and the KONTEXT Wochenzeitung came about essentially through a call for help from me. Persons responsible for the minority petition and some of the retired pastors have almost assailed me not to take the road with the press and refused to give an interview. I even got the threat from this unexpected side with the lawyer, if I do not delete a certain article from my blogs. If someone tried to remove the re-elected Peter Wenz with the help of the district court, it was me. The voters of the main association, who left the general meeting in protest, did not take a paid lawyer and did not want to go the way of the court with a possibly long-lasting fight.

The majority in the board and in the support association tried in vain to limit the sole authority of the chairman through the law of associations. This request was not allowed to be put forward, was adjourned and finally tricky rejected. Since the dangerous, forward-looking changes did not correspond at all to the understanding of democracy of the leading pastor couple and consequently the will of all members…

At the May 19 Family Night in the Gospel Forum Stuttgart e.V. the mediator Gerhard Rundell explained that there had been three attempts to get Peter Wenz out of office. It is not true that the resigned board members and representatives of the minority petition wanted to dismiss Peter Wenz. It was only a matter of a paid time-out for months, which he was supposed to take. I know such a blessing from my parental leave.

I was able to form my own opinion about the mediator, who was rejected as partisan, by means of a voice recording and therefore write this clarification. Rundell reproached the former directors: Do you have anything to do with it? Where is your statement that you distance yourselves from such things? If you let it stand, you make yourselves part of this thing. As well as the assertion, after there were already one-sided representations on the net and through the newspapers, further counter-representations on the Internet and media disparagement would certainly not serve the House of God.

My opinion since December has been that only the resignation of the dictatorial chairman can avert further damage to the congregation. In contrast, the failed mediator clearly told the remaining members that no concrete sin could be proven according to the standard of the Bible in Matthew 18 with Peter and Sabine Wenz and asked how a demanded worldly mediator could determine a spirit of Jezebel? I answer: „By not being disguised, twisted and operationally blind, and by investigating the well-documented events that are not representations“. In the end, the persuasive enlightener was nevertheless applauded by the good sheep who probably do not bother to search for the evil spirit of manipulation and control on the Internet. Instead, the following instruction is gladly followed: „Please raise your hands in prayer and repeat after me (PW): We don’t let ourselves be manipulated…we want what God (PW?) wants…“

Advertising on my own behalf, I wrote a prophetic fiction novel 11 years ago out of frustration about the grievances about demonic powers that take over the church. At the request of Peter and Sabine Wenz, their names which could be confused, were changed in an initial chapter that was proofread. One of the main concerns during this time was that Peter should talk to my former house group leader. After two visits, I managed to beg a timid promise for a conciliatory letter, although it was never written. I tried to explain Peter that the voices of church members he hurt come before the throne of God through their legitimate grievances and have bad consequences for him in the invisible world. On the other hand, there is the way of thinking that an undeserved curse can not hit the Lord’s Anointed.

The natural causes of the dispute in the Gospel Forum and the surprising discord among close friends are documented in the PDF document collection. It is worth mentioning that Peter Wenz appointed his son Markus as overall leader for the youth without involving the other board members. Particularly precarious was how the popular youth leader Matthias Frank was forced into marriage work. As a warning the first protesting visitors left the youth services. In the Christian values contradicting, unlovely and bitterly bad treatment of once close friends, which led to psychological health problems, the way in which Thomas Berner was heckled by the leading counselling couple is out of all reason (inter alia why did the devil find area in you? – Despite the employer’s duty to take care of health, I ask why the health insurance companies have to pay for the psychological consequential damages with treatment costs and continued pay of the staff?)

As a small repetition on satanism it should be pointed out that the devilish instruction (law of the Thelema) about self-love simply says: Do what thou wilt shall be the whole of the Law! Instead of:

If someone wants to be my disciple, he must deny himself, take up his cross and follow me. Your will be done, your kingdom come, as on heaven, so on earth.

My interpretation for a part of the disaster is not only the preaching of a prosperity gospel or the vehement imperiousness (goat’s will), which leaves no doubt about one’s person (you are not in the will of God), but the changed secret plan to make Markus Wenz heir to the throne. I have observed intriguing behaviour or simply nepotism for years and could not understand it, for deserving employees were repeatedly reduced and made to leave. The worst thing I felt was the pain of seeing familiar faces excluded from the congregation, without friends and losing their hold in life. From practical experience I can report that among the poor people who end up in psychiatry, experienced psychologists give well-intentioned advice not to visit the Gospel Forum again.

The question of merciless expulsion arose again recently, when Peter Wenz was supposed to have dismissed his fellow members of the board of directors because of a circular mail in the affection or maybe not. The conciliatory stance on the same day at the end of the shortly announced members meeting, which got out of control, was more a show than real forgiveness. The real problem when one is cheered by thousands of people on stage is PRIDE. A fitting description of the consequences of haughtiness can be found in Daniel chapters 3 and 4.

There are autocrats who think they have made everything themselves and are humiliated by God in their madness. Another form of humiliation are faithful companions who rebel against a brother who abuses power. It is heartbreaking when friends turn out to be not only traitors but wolves in sheep’s clothing. This species shows its teeth when it feels attacked and its herd dominance is questioned. The much praised work is more important than the insignificant sheep, which are only a means to an end. An inheritance is discarded by changing the name and selling the land.

The church founder Paula Gassner prayed in Valleystreet 70 for revival in Stuttgart until her heart failure. The songwriter Kent Henry sings about the same concern in his prophetic songs. In a letter to Peter and Sabine Wenz I gave away his CD „I have loved you“ with my favourite songs „Help us“ and „Prayer for the wounded“. The reference to the example of Jesus, the good 99+1 shepherd, and that there would have been revival if the wounded, runaway sheep were brought back instead of always recruiting new members, was not well received by the number lovers. I think that because of this insult to the Majesty, my well-intentioned suggestions and mistakenly issued JAM tax certificate were lost umpteen years ago. In addition, my mental condition had previously been questioned. Feeling like a stupid donkey, I dared to share with my wife the prophetic impression that the perplexed head shepherd might be complicit in the death of a pastor. Be that as it may, I lost the desire to set up moneyboxes in the nearby supermarket for starving children in Africa, who perhaps co-financed first class flights from Sabine Wenz to South Africa.

Money also plays an important role in the power struggle that has broken out. For whatever reason, female Chief Pastor Wenz led the tough negotiations about the Royal Ranger inventory, and the financial boss, who was always well advised by his wife, lamented about his millions of investments, which he never wants to see again, since they go down the drain. This information flowing to me is to be enjoyed with caution by distant missionaries, as I was not there as an eyewitness and it is not helpful for their future supply. At the end of the day, it’s all about clarification.

Some weeks ago acquaintances of mine accepted the offer for a clarifying conversation in the church office of the leader stuck to the office. A manipulative mnemonic given to them, which I know all too well and which should be forbidden was „Do not leave the congregation, otherwise you will lose the protection of God“. Disappointing during the conversations were the factual questions, for example, about the reason for the departure of the Heidenreich family. Peter Wenz, who seems to be called to apostolic ministry, likes to live in his own intact world, in which there is no occult symbolism, and where he is still the friend of Martin Heidenreich. By the way, twenty years ago, after his Sunday sermon, I wrote to Peter, a theologian who is difficult to teach, that a friendship also involves a relationship. My hair stood on end because I am of the opinion that Jesus cannot always be the friend of all people. There is one loving side of God and one that judges sin. A Satanist who consciously declares himself an enemy of God is not his friend. After all, I got a page-long answer from one of the secretaries who quit and not a letter of resignation like other critics.

If you want to better explore both sides of Peter, you can ask his mobbed office staff or take the invitation to a mutual debate after a reproving comment e.g. on ideaSpektrum. A narcissist shows his true face when he feels threatened and you are no longer useful to him because you quit your service or are otherwise oriented. Deep psychological injuries can be inflicted from people with paranoia, for whom the clinical picture cannot be properly classified.
Are these lies (connected with delusions), if recently for own defence Heidenreich’s were still portrayed as if they wanted to start a new job and have left on their own?

Those who were yesterday at the service in Nellingen know the answer first hand, and for all other interested people the solution can be found in Die-Kehrseite-der-Medaille.pdf

A pastor can describe a parishioner among witnesses as a wimp without consequences after the service and fears no negative consequences for himself, because only he has the power to dismiss people. The disgruntled counselling minister dares to call his protégé the tool of the devil, because it is not allowed to talk badly about the anointed one of the Lord and the church. He causes deep emotional wounds to numerous members and continues with his unsuitable character as he pleases. Now precisely those persons who are known to attend also other church services feel his distrust that demands decisions.

Should in this case an intervention and judgement only take place by God in the Last Judgement? Are there readers apart from me who disagree and want to do something?

After all, a courageous Protestant pastor who called on Peter Wenz to resign publicly outed himself, but where are critical voices, e.g. from the main board of the Protestant Alliance? Instead of inviting Peter Wenz to continue as a celebrated guest speaker, people with responsibility should consider carefully whether they should remove him from their committees.

I turn the tables on him with the words of his mediator Gerhard Rundell: „If you don’t take a stand, you make yourselves part of the cause“. Why are the allegations of abuse not investigated and why do not all offices have to be suspended until the cases have been resolved? Otherwise, a real reappraisal with a proper inventory will never come. A real apology or noticeable repentance for the incidents has so far never happened of the chief responsible church leader couple and is way overdue.

Ps.: Witnessing comments from parishioners who have been injured or treated unfairly are welcome.

9 Gedanken zu “Klarstellung – Clarification

  1. Dieter

    Danke für deine Klarstellung. Propheten sind unangenehm. Weil vielen die Wahrheit unangenehm ist. Mit den Tätern hat man oft mehr Mitgefühl als mit den Opfern. Über 22 Jahre ist es her, dass wir sehr unangenehme Erfahrungen mit der BGG und P.W gemacht haben. Weil wir diese Dinge bei P.W. gespürt haben, aber nicht glauben wollten. Und gegangen und gegangen worden sind. Ein Mann der überzeugend und von sich überzeugt ist ein „Gesalbter Gottes zu sein“ und überall anerkannt und hoch angesehen war. Jahrelange haben wir uns daher selbst infrage gestellt und an uns gezweifelt. Und es war ein langer schmerzhafter Weg und manche Wunden sind bis heute nicht oder schlecht verheilt. Und all diese Jahre habe ich immer wieder gebetet, dass sich das aufklärt und mich eigentlich damit abgefunden, dass ich es nicht mehr erlebe, dass unser Gespür richtig war. Von daher war das für uns eine Genugtuung, aber im Sinne von Erleichterung aber nicht von Rache oder Schadenfreude.
    Was traurig ist, wie die neue Gemeinde weitermacht. Ich hatte mal den Eindruck an einen der Ältesten zu schreiben, die vieles wussten und weggeschaut haben. „Feiglinge werden das Reich Gottes nicht ererben“. Ich hätte es tun sollen. Wie haben gestandene Älteste ANGST vor P.W.
    Auch jetzt noch lassen sie für mein Empfinden Klarheit vermissen. Welch ein armseliges Zeugnis. Und wenn es stimmt, was unter http://www.cleansed steht, lässt man sich „salben“ von einem, von dem ich weiß, dass er vieles wusste.
    Einfach nur traurig. Bei einem Film würde man sagen: Der JESUS „Film“ ist gut – aber die die ihn vorführen… Traurig. Kyrie eleison.

  2. Mitarbeiter

    GOSPEL FORUM STUTTGART e.V. Erfahrungsbericht (Auszug aus Kununu)

    Nach 30 Jahren Mitglied- und Freundschaft + 7 jährigem Arbeitsverhältnis wird man wie ein Hund vom Hof gejagt. Leider

    Arbeitsatmosphäre
    Hat sich seit Sommer 2018 als unerträglich und nicht länger haltbar entwickelt. Ich wollte nicht wieder in solch einer Atmosphäre arbeiten.

    Vorgesetztenverhalten
    Unterstes Schublade. Sorry für diesen Begriff, aber anders kann man es leider nicht ausdrücken. Drohen, manipulieren, ignorieren, etc. Steht an der Tagesordnung, wenn man anderer Meinung ist. Dazu kommen eine sehr individuelle Wahrnehmung von Dingen und unendlich viele Halbwahrheiten, die aus dem Kontext genommen werden und als Wahrheit verkauft werden. Langjährige Mitarbeiter, Angestellte und Freunde werden bei Meinungsverschiedenheiten zu Feinden, mit denen man ohne jeden Respekt umgehen kann wie es beliebt und über die man sagen kann was man möchte.

    Kollegenzusammenhalt
    Der Kollegiale Zusammenhalt war doch sehr positiv, da viele Leute mit einem echt guten Herz und ähnlicher Vision zusammenarbeiten.

    Interessante Aufgaben
    Der Job ist doch sehr vielschichtig und interessant.

    Kommunikation
    Es gibt keine gute Kommunikationsstruktur da die gesamt Struktur sehr hierarchisch und patriarchisch aufgebaut ist. Bereiche die einem zugeteilt sind, können jederzeit im Veto Verfahren komplett verändert werden. Wenn Dinge nicht funktionieren wird nicht darüber geredet, es wird lediglich unter den Teppich gekehrt. Oft erfährt man von anderen über wichtige Entscheidungen die einen selber betreffen, ohne dass man je darüber persönlich informiert wurde.

    Gleichberechtigung
    Es gibt zwei Systeme. Eines für Freunde und Familie und eines für den Rest. Vetternwirtschaft ist leider in zahlreichen Bereichen zu beobachten.

    Umgang mit älteren Kollegen
    Alle Kollegen die länger als 10 Jahre angestellt haben in den letzten Monaten ihren Job verloren. Es handelt sich dabei zwar um Kündigungen auf Seiten des Arbeitnehmers, aber diese kamen auch nur, weil das unerträglich gemacht wurde.

    Gehalt / Sozialleistungen
    Gehalts technisch befindet man sich schon am unteren Ende der Mittelschicht. Es ist nicht der schlecht bezahlteste Job, aber bei weitem auch kein gut bezahlter. V.a. Wenn man sich die Verantwortung, die Arbeitsbereiche und die Wochenarbeitszeiten anschaut (ich hatte in meinen höchstzeiten schon mal bis zu 70h)

    Verbesserungsvorschläge
    Es braucht eine grundlegende Umstrukturierung von ganz oben begonnen. Siehe alle vorangegangenen Punkte…

    Pro
    Es war für mich 30 Jahre Heimat und ich bin unglaublich dankbar Teil davon gewesen zu sein. Ich habe sehr viel gelernt auch wenn es in den letzten Monaten eher “Dinge die ich nie so machen würde/werde” waren.

  3. Jorge

    Letzte Woche wurde die Talstraße an die City Chapel verkauft. Siehe die Internetseite dort (neues Gemeindezentrum). Weiß das eigentlich niemand?

    1. Danke für die Infos und folgende Ergänzung: Im Gottesdienst in der City Chapel wurde ausführlich das neue Gemeindezentrum Talstr. 70 vorgestellt. Als Kaufpreis wurden € 2.000.000,00 genannt. Auf der Internetseite der CC ist dies auch mit Bild zu sehen und folgendem Text: Spenden für das neue GEMEINDEZENTRUM unter City Chapel Stuttgart e.V. IBAN: DE46520604100003696138 BIC: GENODEF1EK1 Verwendungszweck: Neues Gemeindezentrum.

      Meine zusätzliche Anmerkung: Das neue Gemeindezentrum ist schon etwas älter, da es 1964 unter der Regie von Paula Gassner erbaut wurde. Theoretisch könnte man als Gemeindewechsler vom Gospel Forum (vormals BGG Stuttgart) zur City Chapel durch Spenden zweimal ins gleiche Gebäude investieren und die Kreditschulden abbezahlen. Logisch, oder?

  4. Köpf

    Ich beobachte das Gospelforum schon seit Jahren und habe einige gute Geschwister an diese
    „Organisation“ verloren. Betrübt bin ich vor allem, weil es nie um Jesus geht, sondern immer nur um Macht, Zuständigkeit und dem heiligen Geist ( der hier mal dort und dann wieder anders entscheidet, je nach Gutdünken desjenigen dem er nützt ). Ich lehne mich zurück und warte, ich habe Zeit und werde warten bis Jesus darüber entscheidet, jeder sollte sich aber prüfen und fragen, ob Jesus solche Dinge will oder eher ablehnen würde.
    O. Köpf

  5. Harald

    Vielen Dank für die Klarstellung bezüglich des Einschaltens der Presse. Ich und viele andere langjährigen (Ex)Mitglieder des GoFo hatten da jemand anderes im Verdacht. Ich bin jedoch der Meinung dies hat in der weltlichen Presse nicht verloren – zumal das auch nur einseitig war. Es wurde z.Bsp. nie die Sichtweise des P.W. objektiv beleuchtet und klar hinterfragt. (wieso hat er so gehandelt ?)

    Es kann natürlich nicht sein, wenn man Halbwahrheiten oder gar Lügen stehen lässt. Es gab hierdurch viel zu viele Verletzungen. Fakten müssen offen auf den Tisch – ohne jegliche Schönfärberei.

    Es ist jedoch sehr traurig zu sehen wie hier mit unterschiedlichen Masstäben gerichtet wird.
    Wenn der Cheftrainer irgendwas macht dann wird das angeprangert. Wenn die Co-Trainer (und Gehilfen) ähnliches machen , dann werden sie hinterher minutenlang applaudiert.

    Leider fehlt in dem ganzen Konflikt die objektive Sichtweise auf das Ganze. Es gibt leider keine sachliche und objektive Aufarbeitung des Ganzen. Ich jedenfalls kann nur klar entscheiden, nachdem alle Fakten aufgedeckt sind.

    Sicher mit zum ‚Desaster‘ hat die einseitige Darstellung (auf beiden Seiten) geführt. Einfach nur traurig anzusehen wie das was jahrzehntelang aufgebaut wurde in Kürze zerstört wurde.

    Auch diese Klarstellung hier ist doch leider nur sehr sehr einseitig. Beispiel :
    Wenn das Ziel des Minderheitsbegehrens mit der segensreichen Elternauszeit verglchen wird dann ist das mehr als Beeinflussung. Die Leute mit wenig Hintergrundwissen über die Vorgänge (Vereinsrecht, etc.) glauben diese einseitige Darstellung. Die Elternzeit ist jedoch nur deshalb so beliebt und segensreich, weil hier sowohl die finanz. Versorgung als auch die Rückkehr in die Arbeit (vergleichbare Stelle) klar geregelt ist. Weiniger segensreich wäre die Elternzeit wenn man kündigen muss – und dann nach der Auszeit sich wieder neu auf die alte Stelle bewerben muss. (da ghehört schon sehr sehr viel Vertrauen dazu) Ich jedenfalls bin gespannt auf die Klarstellung wie beim Minderheitsbegehren die finanz. Versorgung des P.W. sowie die Rückkehr nach 6 Monaten in eine vergleichbare Arbeitsstelle (Gemeindeleiter) geregelt gewesen wäre. (irgendwelche Absichten und Versprechen zählen hier nicht – der Streit im Vorstand des GoFo war eh schon länger auf der persönl. Schiene. Vertrauen gab es schon länger nicht mehr).
    @MatthiasRuf : kannst du das bitte noch recherchieren ???
    Sowas gehört für mich auch zu einer sauberen Recherche . Alle Fakten auf den Tisch – und von allen Seiten beleuchten.
    Ich jedenfalls finde den Vergleich – nach gründlicher Recherche – mit dem absägen deutlich treffender als mit der segensreichen Elternzeit. Deshalb war die Reaktion des P.W. auch so brutal.
    Wobei ich nicht beurteilen möchte was hier im brualen Finale brutaler war.
    Natürlich die Absicht war eine andere (bei einem Streit auf der persönlichen Ebene zählt dies jedoch nicht).
    Übrigens : wieso konnte P.W. überhaupt so reagieren ? Was war der Startschuss für das brutale Finale ? (wenn ich genau weiss, dass jemand Probleme mit Machtmissbrauch hat – und dies auch zur Abwehr einsetzen würde. Wieso gebe ich so jemand dann die Macht so zu handeln ? Die ‚Mehrheitenverschiebung‘ ist ein bekanntes und bewährtes Verfahren – nicht eine Erfindung des Anwalts für Vereinsrecht des P.W.)

    Um nicht falsch verstanden zu werden :
    der Cheftrainer P.W. hat sicher vieles gemacht, was nicht OK war – das darf nicht unter den Tisch gekehrt werden.
    Deshalb gehört für mich – und viele viele andere eine saubere objektive Aufarbeitung dazu.
    Erst dann sollte man ggfs. den Rücktritt des P.W. fordern.
    Wobei zu einer Rücktrittsforderung deutlich mehr (klar greifbar) gehört als jemand Schlappschwanz zu bezeichnen. (keine Frage diese Bezeichnung ist nicht in Ordnung – wobei es ja auch auf die Situation ankommt. Wenn ich bei einem Fussballspiel den Ball nicht treffe und dann so bezeichnet werde, lache ich darüber und gut ist es. Ggfs. denke ich über mein Fehlverhalten nach.)

    Die Spaltung ist nicht mehr rückgängig zu machen . Interessant ist jedoch was daraus gelernt wurde … – bis jetzt habe ich bei beiden Seiten noch keine klaren Ansätze gesehen. Vielleicht sind deshalb viele zwar nicht mehr im GoFo – bei der neuen Gemeinde (GodInLife) jedoch mehr passive Beobachter ?

    1. Hallo Harald,

      vielen Dank für die Anmerkungen. Zunächst zur Frage, wieso Peter so gehandelt hat, und ob seine Sichtweise objektiv beleuchtet wurde. Wer könnte dies besser aufklären als eine erfahrene Journalistin? Gesa von Leesen von der Kontext Wochenzeitung wollte ein Interview mit ihm machen. Sie war gerade bei uns im Wohnzimmer, als eine Gemeindesekretärin auf ihrem Handy zurückgerufen hat, wegen des Terminwunsches. Es kam wegen „zu wenig Zeit“ nie zu einem Treffen. Ich denke auch aus Gesprächen, dass Andreas Müller von der Stuttgarter Zeitung nichts persönlich gegen Peter und das Gospel Forum hat. Bei beiden Journalisten war ich erstaunt, wie genau sie die Geschehnisse recherchiert haben, um alles möglichst wahrheitsgemäß darzustellen. Ein Skandal verkauft sich nun mal gut in der Presse, welche durchaus in unserem Staat eine Kontrollfunktion hat. Selbst der immer treu und loyal zu Peter stehende Christian meinte, in der Stuttgarter Zeitung wäre die Wahrheit gestanden, aber dass in ideaSpektrum nicht alles gestimmt hat (Peter‘s Schwiegersohn war wohl nicht zur Wahl nachnominiert worden, wie ein Kommentator dachte).

      Mein Vergleich mit der Elternzeit kommt wegen eines Gesprächs bei einer benachbarten Familie. So, wie ich es von Uli vermittelt bekommen habe, wollten die Befürworter des Minderheitenbegehrens Peter gar nicht weg haben und schon gar nicht absägen, sondern zusammen mit den anderen am Streit beteiligten Vorständen eine halbjährliche bezahlte Pause gönnen. Dietmar und Jens baten mich, meine offensive Aufklärungsarbeit sein zu lassen, obwohl ich dachte wir würden die gleichen Ziele verfolgen. Als Schachspieler, der gewohnt ist lange Kämpfe auszutragen, fand ich den schnellen Rückzug der enttäuschten Mitglieder des Trägervereins schwach. Diese hatten sich gedanklich vom Gospel Forum verabschiedet und wollten eine neue Gemeinde gründen, schließlich gibt Gott den Demütigen Gnade und widersteht den Stolzen. Der heftigste Gegenwind kam mir von Wolfgang entgegen, als ich als nicht Prozessbeteiligter versuchte über das Amtsgericht, in seinem Namen und im Namen eines Gottes, der seine Kinder lieb hat und niemals so behandeln würde, die Wahl der neuen Vorstände anzufechten. Außer viel Aufregung erreichte ich nichts. Es gab sogar einen reichen Geschäftsmann, der angeboten hatte einen eigenen Anwalt zu finanzieren und andere Nichtmitglieder des Trägervereins, die den Weg über das Gericht (die Welt) gegangen wären.

      Findest Du es richtig, dass Peter einen weit entfernten Anwalt und eine Sicherheitsfirma für tausende von Euro aus unseren zur Verbreitung des Evangeliums zur Verfügung gestellten Geldern für seine eigenen Zwecke bezahlt hat? Was den Vergleich mit der Elternzeit angeht, es ist in der Praxis ein Risiko und umso schwieriger dieselbe Stellung zu bekommen, je länger man weg ist (bei mir war es ein Jahr, in dem ich verschiedene erfolglose Vorschläge gemacht habe, kostenlos für das Gospel Forum zu arbeiten). Bei der finanziellen Versorgung von Peter mache ich mir keine Sorgen. Zudem hat der höchst angesehene Gastsprecher, der jahrzehntelang einen gutbezahlten weltweiten Predigtdienst ausübt versprochen, sich um eine Nachfolge zu kümmern und ab 60 kürzer zu treten. Ich dachte immer Thomas wäre der Kronprinz, aber dessen Befugnisse wurden u.a. von einer nicht christlichen Beratungsfirma beschnitten.

      Ich wüsste jetzt nicht, was ich noch sauberer recherchieren sollte und wozu noch mehr Fakten auf den Tisch müssen. Die Co-Trainer und Gehilfen hätten nie so reagiert, wenn es nicht sogar in ihrer Pflicht läge, den Cheftrainer zu korrigieren. Ich erfuhr, wie wichtig es Gottfried war, sich vor seinem Tod mit allen Menschen zu versöhnen. Wir sollen auch nicht Abendmahl miteinander feiern, wenn wir etwas gegen unseren Bruder haben. Mir wird vorgeworfen, ich hätte einen Zorn auf Peter und muss ihm vergeben. Dabei ist mein Anliegen seit Jahrzehnten, dass sich besser um verletzte Schafe gekümmert werden muss, deren sich Jesus annehmen will. Ich bin aber gerne bereit Punkte in meinem Blog zu entfernen, die nicht der Wahrheit entsprechen und lasse mich von Dir und anderen korrigieren.

      Die Frage nach der Macht ist berechtigt und wurde bezüglich des Gesalbten des Herrn von Tobias gut behandelt. Die sich wiederholende Brutalität und Macht so zu handeln, wurde wegen ähnlicher Vorfälle aus der Vergangenheit versucht mit einem Minderheitenbegehren zu beschränken, nachdem eine 4:1 Mehrheit im Vorstand mit persönlichen Gesprächen und Zurechtweisungen nichts erreichen konnte. Es gab eine demokratische Mehrheit im Trägerverein (88 gegenüber Wenigen nach der Ansicht vom Hauptpastorenehepaar), die wollte, dass Peter nicht mehr alle Dinge alleine entscheidet und dies mehrfach erbeten und klar kommuniziert hat. Der sich brutal zur Wehr setzende Peter war der Meinung, sich die Rückendeckung aller Mitglieder in einer kurzfristig einberufenen großen Mitgliederversammlung holen zu können und provozierte die verunsichernde Email-Stellungnahme zur Gemeindesituation, welche in einer Nacht- und Nebelaktion von seinen Gegnern tausendfach verbreitet wurde. Ohne weiter Rücksicht auf die Gemütslage der Mitglieder zu nehmen, wurde am nächsten Tag in einem nach außen ausgetragenen Streit von oben in einer Meinungsmanipulation versucht, die angestrebten strukturellen Verbesserungen als veraltet und äußerst gefährlich darzustellen und vier neue Wunschvorstände durchzusetzen. Die Stimmung kochte über. Das Minderheitenbegehren durfte im Trägerverein nicht einmal vorgetragen werden, mit der Begründung, es wäre erst 6 statt der erforderlichen 7 Tage vor der Versammlung im Briefkasten der Gemeinde angekommen. Der nächste mir kommunizierte Trick von Peter war zu versprechen, dass er keine neuen Mitglieder in der Findungsphase aufnimmt. Mir wurde berichtet, Heiko sollte ein Protokoll fälschen und hätte deswegen gekündigt. Da ich als Außenstehender in diesen Gesprächen nicht persönlich involviert war, kann ich nicht mit Bestimmtheit behaupten, dass alles wahr ist. Es passt aber genau in das Gesamtbild. Von der schweigsamen Pastorenschaft wollte keiner vor Reportern in einem von mir nachgefragten Interview sprechen. Selbst Christian, der darum bat nicht negativ zu reden, konnte den ganzen Betrug und die damit verbunden Lügen nicht weiter mittragen und verließ das sinkende Schiff. Das Fass war übergelaufen.

      Ist es mit dem Vereinsrecht vereinbar, dass man eine Mitgliederversammlung erst 2 Tage vorher im großen Gottesdienst ankündigt? Eine Mehrheitenverschiebung ist unzulässig, wenn man anderen Mitgliedern (2 Fälle kenne ich) nach ihrem Antrag zur Aufnahme im Trägerverein nicht einmal eine Antwort gibt, warum sie nicht berücksichtigt werden und die Aufnahmekriterien (wichtige Funktion und Dauer der Gemeindezugehörigkeit) missachtet. In meinen Kopf geht nicht hinein, warum es Beeinflussung und einseitige Darstellungen im Internet sind, für die Peter nichts kann. Im Fall Heidenreich wurde nicht nur ein Lehrer, der im Gottesdienst mehr Wahrheit einforderte, als Schlappschwanz bezeichnet und deshalb beinahe ausgeschlossen. Bei den vielen Beispielen, der vom diktatorischen Pastor zugefügten Verletzungen spreche ich aus jahrelanger Beobachtung (siehe meine ersten Hauskreisleiter und die Gesinnung König Sauls) und erinnere an die vielen Mitglieder und Leiter, die uns verlassen haben oder mussten. Gott will nicht solche Strukturen in seiner Gemeinde, die als weiße Braut beschrieben wird, und in der alle gleich im Stand sind und es keine Generäle und Superapostel gibt. Es gingen in vielen Jahren so viel positive Dinge durch die BGG und das Gospel Forum aus, so dass es schade ist, in welcher Kürze Beziehungen und Freundschaften zerstört wurden, von den seelischen Verletzungen ganz abgesehen.

      Ob es in der neuen God In Life Gemeinde besser wird, bevorzuge ich aus der Ferne zu beobachten. Problematisch ist es, wenn Menschen um angesehen zu werden und finanzielle Vorteile zu erzielen auf Ämter aus sind. Ich kann es nicht mehr ertragen Leute auf der Bühne zu sehen, die sich über andere erheben. Darum gehe ich lieber in den kleineren Christusbund oder zum Weihnachtsgottesdienst in die Landeskirche vor Ort. Wer meine Anmerkungen zum 14. Kapitel in der Offenbarung liest kann verstehen, dass Menschen, die sich wie Stars in der Welt aufführen und umjubeln lassen, dämonisch verblendet sind und nichts aus dem Fall von Satan gelernt haben.

      Nur Gott allein gebührt die Ehre.

      Zudem gibt mir zu denken, warum vermehrt die berühmten Prediger in schwere Sünde fallen, die auf der Bühne großartig prophezeien, laut in Zungen beten und deren Handwerk darin besteht von Krankenheilungen und Totenauferweckungen, die nicht nachweisbar sind, zu schwärmen. Es gibt genügend qualifizierte Diener Gottes, die bescheiden und nüchtern bleiben, geschweige denn Ehebruch zu begehen. Vor God TV Evangelist Todd Bentley habe ich in diesem Blog gewarnt, bevor er fiel. Es gilt die Leiter zu meiden, die ihn weiter unterstützt und eingeladen haben (Rick Joyner – MorningStar Ministries und hierzulande Georg Karl – Glory Life Zentrum, dessen Glaubwürdigkeit auf YouTube ausgerechnet von Stefan Driess hinterfragt wird), und die folglich keine Geistesunterscheidung haben können. Im Bezug auf meine in diesem Blog nachvollziehbaren Warnungen vor dämonischen Mächten in der Gemeinde bin ich auf taube Ohren und blinde Augen gestoßen, weil es die Verantwortlichen nicht hören wollten, oder sie nicht wirklich einen Blick für die unsichtbare Welt haben.

  6. Harald

    Hallo mathiasruf,
    vielen Dank für deine schnelle Antwort !
    In allen Konflikten gibt es 2 Seiten – jede Seite für sich alleine ist (meist) glaubhaft. Auch unterstelle ich jedem Vorstand, Pastor , dass er die Wahrheit berichtet. Durch unterschiedliche Wahrnehmungen kommt es jedoch zu unterschiedlichen Berichten. Mangels gemeinsamer Aufarbeitung (mit gemeinsamen Bericht) ist jeder gezwungen das Geschehene für sich einzuordnen und zu verarbeiten. Was auch (leider) viele machen ist das Geschehene zu verdrängen – in der Hoffnung, dass es nie wieder hochkommt . (Spätestens bei der nächsten ähnlichen Situation wird es jedoch wieder auftauchen – perfekte Gemeinden gibt es nicht)
    Ist in all den Berichten die Sichtweise beider Seiten möglichst gleich detailliert (also ungefähr die gleiche Wortzahl) beschrieben ? Ganz nebenbei : ich möchte nicht wissen wieviele Menschen solche Zeitungsberichte abhalten überhaupt in irgendeine Kirche zu gehen.
    Ich fange mal an mit der Sicht von P.W., die in all den Berichten – meiner Meinung nach – zu kurz kommt : P.W. hat die damalige BGG seit mehr als 30 Jahren verantwortlich geleitet – er hat (zusammen mit vielen anderen und natürlich mit Gottes Hilfe) das GoFo zu dem gemacht, was es bis 2018 war. Er hat immer und immer wieder Prophetien gekriegt über die Zukunft der Gemeinde (grösser, toller, etc.) – das macht mit einem etwas über all die Jahre. Als verantwortlicher Gemeindeleiter muss er schauen, dass Gottes Wille (nach seiner Wahrnehmung) in der Gemeinde zum Zuge kommt. Alles hiervon abweichende hat er als Angriff verstanden. (Gott hat zu ihm ja etwas anderes gesagt – und genau das muss er auch verteidigen) Die Geschehnisse innerhalb des Vorstands (Sommer 2018 und davor) hat er als unbegründet empfunden. Sabine W. wird zitiert mit der mehrmaligen Frage, ob sie den wirklich so schlimm sind wie all die Vorwürfe. D.h. beide haben das Geschehene als unbegründeter Angriff gesehen – das gemeinsame Verständnis hat gefehlt. Bereits hier hätte man mit professioneller Hilfe anfangen müssen. Um in etwa die gleiche Wahrnhemung zu erlangen.
    Dann das Mt.18-Verfahren im Vorstand gegen P.+S.W. – spätestens hier war klar :
    „die wollen uns absägen“ (so seine Einschätzung . das ganze war ja – nach seiner Wahrnehmung – unbegründet) .
    Bis hierher war alles noch beherschbar – es sollte aber auch spätestens hier klar erkennbar gewesen sein, dass die Wahrnehmung von P.W. total anders war als die der restlichen 3 Vorstände. Jeglicher Versuch ihn mit Gewalt zu was zu zwingen würde Gegengewalt auslösen – schliesslich muss er ja ’seine‘ Gemeinde verteidigen. Auch war den 3 Cotrainern die heftige Reaktion des P.W. bekannt.
    Die Schlichtung führte jedoch nicht zu einem Ergebnis (ob der Schlichter jetzt parteiisch war – oder der Schlichter einfach nur nicht ‚gespurt‘ hat wie von den 3 Altvorständen gewünscht
    will und kann ich jetzt hier nicht beurteilen). Auch die 3 Altvorstände hatten bereits vor der Schlichtung klare Vorstellungen vom Ausgang des Ganzen – sowohl zeitlich als auch vom Ergebnis. Die Einschätzung des Schlichters ist bekannt : ja auch die anderen haben Fehler gemacht – nicht nur P.W. . Laut Augenzeugenberichten soll der Schlichter auch bei P.W. mehrmals Dinge sehr kritisch hinterfragt haben. Dann die Beendigung der Schlichtung und Rücktritt der 3 Altvorstände – obwohl sehr viele Pastoren (und der Schlichter) hiervon abgeraten hatten. Völlig unverständlich hatten sie dann auch den Rücktritt von P.W. gefordert (wenn jemand aus dem Fenster springt muss jemand anderes lange noch nicht hinterher springen).
    Durch die Beendigung der Schlichtung ist das Ding um die Ohren geflogen.
    Alles weitere wie die Einberufung der geistl. Versammlung 2 Tage vorher (Ziel ist bekannt), die Verunsicherung der Gemeinde durch den Brief der Altvorstände, etc. waren alles Folgeaktionen.
    Im übrigen ist die geistl. Mitgliederversammlung völlig losgelöst vom Vereinsrecht. Das Vereinsrecht gilt ’nur‘ für den Verein (GoFo e.V.).
    Spätestens hier musste der Verein (e.V.) einschreiten. Mit dem Minderheitsbegehren (MB). Evtl. war der Rücktritt auch ein Druckmittel um den Verein einzuschalten ?
    Aller spätestens hier wäre die Einschaltung eines Fachanwalts auch von der anderen Seite sehr gut angelegtes Geld gewesen – um überhaupt noch irgendwas zu retten.
    Kommuniziert wurde das MB mit einer bezahlten Auszeit von 6 Monaten – was viele dann fälschlicherweise mit der Elternzeit vergleichen. Rein rechtlich ist so eine bezahlte Auszeit jedoch nicht möglich. Nach der gewaltsamen Zwangs-Entfernung von P.W. hätte ein neuer Vorstand gewählt werden müssen – missverständlich wurde dies als ‚Interimsvorstand‘ bezeichnet. Nach Vereinsrecht und Satzung des GoFo geht dies jedoch nur für genau 4 Jahre (volle Amtszeit nach Satzung). Der neue Vorstand hätte in dieser Zeit alle (weltliche) Gewalt über die Gemeinde gehabt. Und ja : er hätte auch P.W. komplett entlassen können – oder ihm eine andere Aufgabe (z.Bsp. Reinigung) zuweisen können. Irgendwelche Absichten sind nicht von Bedeutung – der Streit war längst auf der persönlichen Schiene.
    Wie kommt man jetzt zu der kommunizierten Auszeit von 6 Monaten ?
    Der ‚Interimsvorstand‘ hätte nach 6 Monaten freiwillig zurücktreten müssen – und P.W. hätte sich erneut zur Wahl stellen müssen. Ob er wieder gewählt worden wäre – ich vermute eher nicht.
    Es gab keinerlei Absicherungen bzw. Vorkehrungen , das der neue Vorstand nach 6 Monaten zurück treten wird und der alte Vorstand dann wieder gewählt wird. Auch hätte der ‚Interimsvorstand‘ während der ‚Auszeit‘ des P.W. die Gemeinde umgebaut (das wurde kommuniziert). Installation eines Kontrollgremiums, etc. Das hat sich nicht mit dem biblischen Bild von Leiterschaft gedeckt.
    Die Zukunft des P.W. wäre also sehr unsicher gewesen. Weder die Bezahlung noch die Dauer der Auszeit noch die Rückkehr nach der Auszeit war hier irgendwie geregelt. Im Vergleich zu einer segensreichen Elternzeit : hier ist sowohl die Bezahlung während der Auszeit , die Dauer als auch die Rückkehr nach der Auszeit in eine vergleichbare Position im gleichen Unternehmen klar geregelt. Auch besteht während der Elternzeit/Auszeit Kündigungsschutz, und ganz nebenbei ist die Elternzeit eine freiwillige Entscheidung desjenigen, der die Auszeit in Anspruch nimmt.
    Der Vergleich mit dem Absägen (mit der Möglichkeit sich irgendwann wieder zur Wahl aufstellen zu können) ist also weitaus zutreffender wie mit der Elternzeit.
    Die rechtlichen Hintergründe und gewaltigen Risiken haben die Initiatoren des MB zwar gewusst – so aber nie kommuniziert.
    War das nicht Vorenthaltung von Informationen ?
    Sicher war das Absägen nicht die kommunizierte Absicht – aufgrund der rechtlichen Bedingungen war eine Auszeit jedoch nur über eine Amtsenthebung möglich. Der Begriff Amtsenthebung ist schon daher zutreffender – da diese ‚Auszeit‘ mit Gewalt (gegen den Willen von P.W.) verordnet gewesen wäre.
    P.W. musste also zur Rettung ’seiner‘ Gemeinde sich mit Händen und Füssen dagegen wehren – er musste irgendwas tun. Auch mit Tricksereien um dieses MB nicht publik zu machen, etc. . Als alleiniger Vorstand konnte er das auch tun.
    Natürlich in Ordnung waren diese Tricksereien nicht – genauso wenig wie das was P.W. damit abwehren musste. Ich behaupte mal jeder würde in solch einer Situation genauso handeln (immer von der Wahrnehmung des Angegriffenen ausgehend).
    Apropos Tricksereien : war das MB nicht auch eine Riesentrickserei ??? Völlig undurchschaubar die Risiken . Wenn das Ziel des MB die Schlichtung des Konflikts gewesen wäre, warum hat man diese Schlichtung dann nicht im Vorstand weiter geführt ?
    Evtl. mit einem anderen Schlichter und der Abgabe einiger Aufgaben der Vorstände an andere ?
    Bitte nicht falsch verstehen :
    ich möchte die Geschehnisse des P.W. nicht verharmlosen – da war sicher vieles nicht in Ordnung. Bei der anderen Seite war jedoch vieles auch nicht in Ordnung.
    Bei vielen Berichten kommt jedoch nur rüber, dass P.W. der alleinige Übeltäter an der Situation ist. Meiner Meinung nach haben die CoTrainer und ihre Gehilfen auch ganz gewaltig dazu beigetragen, dass der Karren an die Wand gefahren wurde.
    Und : es ging ’nur‘ um Führungsfragen – meiner Ansicht nach kein Grund für solch eine brutale Vorgehensweise beider Seiten – die letztlich die Gemeinde an die Wand gefahren hat.
    (die Initiative ging ganz klar von den Cotrainern und Gehilfen aus – P.W. hat ’nur‘ abgewehrt. Keine Frage : P.W. ist kein ‚Lämmchen‘.)
    Die Spaltung geht ja durch langjährige Freundschaften und Familien. Ich will gar nicht zählen wieviele nur aus meinem Umfeld aufgrund dieser Vorkommnisse sich gar keiner Gemeinde mehr anschliesen oder in Behandlung sind. Sehr sehr viele sind über Nacht ihrer geistlichen Heimat beraubt worden – viele sind noch auf der Suche nach einer neuen Heimat. Meiner Meinung nach war es das absolut nicht wert.
    Der Wunsch nach einem anderen Cheftrainer war sicher berechtigt – zu viele Vorfälle gab es, auch die hohe Zahl an Pastorenwechsel spricht eine deutliche Sprache. Dies hätte man ganz elegant bei der nächsten Vorstandswahl (2020) ändern können – entsprechende Vorabeit vorausgesetzt. Ob man jetzt nicht bis 2020 abwarten wollte – oder einfach nur zeigen wollte, wer der Stärkere ist muss jeder selbst entscheiden.
    Evtl. wollte man einfach auch dem Trend der Zeit nachgehen und einen Cheftrainer ausserplanmässig zu wechseln ? (sehr viele Gemeinden stecken oder steckten in der selben Problematik : ausserplanmässiger Trainerwechsel aufgrund ‚weicher‘ Gründe)
    Zur neuen abgespaltenen Gemeinde möchte ich hier nicht viel schreiben. Aber auch hier wird einiges unter den Teppich gekehrt.
    Ach übrigens : irgendein Kontrollgremium möchte man dort nicht einsetzen (für den unwahrscheinlichen Fall, dass dort bei den Trainern eine Uneinheit sich bilden sollte).
    Und ja : auch dort gab es bereits einen Machtkampf bezüglich Führungskultur … .
    Zur Frage, ob das Geld für einen Anwalt von ausserhalb angemessen ist ?
    Anwälte für Vereinsrecht gibt es wohl nicht sehr viele – schon gar nicht solche für Vereinsrecht im kirchlichen Bereich. Natürlich versucht man immer das Ganze zuerst ohne Anwalt zu regeln.
    Wenn es nicht geht, dann braucht man eben einen. Auch die ganze Trennung der Dinge (z.B. Inventar, etc.) ging alles über einen Anwalt. Das zeigt doch schon die starken Verletzungen – die auch bei P.W. entstanden sind.
    Mein Fazit :
    sehr viele Fehler sind gemacht worden – auf beiden Seiten. Die Initiative kam ganz klar nur von einer Seite.
    Sowohl auf der einen wie auf der anderen Seite ist bis heute wenig Einsicht zu spüren. Das Problem hätte man sicher auch anders lösen können : Anfang 2020 wäre die reguläre Amtszeit des Vorstands (auch des P.W.) automatisch beendet gewesen. Und : erst 2016 wurde der Vorstand vom Verein neu gewählt (bestätigt).
    Wobei : Führungsfragen entstehen nicht plötzlich – und es bedarf viel Arbeit ,Zeit und Kraft um hier Besserung zu erreichen. Und die Leute im Vorstand waren ja schon jahrzehntelang zusammen. Arbeit, Zeit und Kraft , die niemand von all den Trainern (Cheftrainer + Cotrainer) bereit war aufzubringen. Man hatte ja wieder das nächste Event vor Augent – und jedesmal immer noch grösser und toller etc. . Pastoren/Leiterkonferenz, HSN (Frühjahr), grosse Frauen/Männerevents, grosse Jugendaktionen im Sommer, HSN (Herbst), Weihnachtsmusical, … – dann das gleiche wieder von vorne.
    Auch sehr erschreckend : beide Seiten haben nur menschlich argumentiert – und auch gehandelt. Evtl. war Gott auch nicht mehr im Mittelpunkt und an erster Stelle ? (zumindest vor 25 Jahren habe ich in der Leiterschulung der BGG gelernt, das Gott selbst Leiter einsetzt und auch wieder absetzt. Von irgendwelchen waghalsigen rechtlichen Tricksereien (MB) wurde nichts gelehrt. Und : mit Gebet kann man alles ändern.)

  7. ideaSpektrum Leser

    Misslungene feindliche Übernahme?
    Bei der Gründung des neuen Gemeindeverbundes „God in Life“ durch ehemalige Gospel-Forum-Mitglieder handelt es sich um ein spannendes Unterfangen. Es lohnt sich durchaus, die weitere Entwicklung im Auge zu behalten. Immerhin beruht dieses Projekt auf einer misslungenen feindlichen Übernahme des Gospel Forums und der Spaltung einer Gemeinde ohne Rücksicht auf Verluste, unter der bis heute sehr viele Menschen leiden.
    Leserbrief zur ideaSpektrum Meldung „Neuer freikirchlicher Gemeindeverbund gegründet“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s