Peter Wenz/Gospel Forum raus aus DEA – Deutsche Evangelische Allianz?

Peter Wenz/Gospel Forum raus aus DEA – Deutsche Evangelische Allianz?

Die Frage ergibt sich aktuell beim Studium von idea.de/artikel/wann-geistlicher-missbrauch-vorliegt. Zunächst bricht keine große Begeisterung bei mir aus über die Erkenntnis geistlicher Machtmissbrauch läge dann vor, wenn andere Menschen mit Hilfe religiöser Argumente, Mittel oder Rituale gegen ihren Willen dazu genötigt würden, etwas zu tun oder zu lassen. Die Überraschung kommt beim Wechsel der Webseiten. Die Evangelische Allianz Deutschland (Selbstbezeichnung EAD) stellt unter nachfolgendem Link auf ihrer Internetpräsenz ead.de einen Leitfaden zum Umgang mit religiösem Machtmissbrauch zur Verfügung, der es in sich hat:

Es gibt aber gute formale Hinweise für Machtmissbrauch mit Hilfe der Bibel, z. B. wenn die folgenden Dinge systematisch immer wieder vorkommen: Bibelstellen werden aus dem Zusammenhang gerissen angewendet, um eigene Sichtweisen „biblisch“ zu begründen: Z.B. „Tastet meine Gesalbten nicht an …“ (Psalm 105,15a oder 1. Chronik 16,22a) als Argument, dass Leitende nicht kritisiert werden dürfen, obwohl es im Zusammenhang der Stellen um andere Themen geht.

Immunisierung gegen Kritik: Es geht hier nicht einfach um Überempfindlichkeit gegen Kritik, sondern um systematische Kritikabwehr. Es gibt einige häufig angewandte Immunisierungs-methoden. Persönliche Immunisierung: Auf Kritik regelmäßig(!) reagieren mit: nicht hinhören, nicht ausreden lassen, sofort dagegen argumentieren, gar nicht reagieren, Abwerten des Kritikers, beleidigt sein, etc…

Es gibt offiziell ein Leitungsteam, faktisch passen sich aber alle Teammitglieder einem „Alleinherrscher“ an, weil sie z. B. von ihm abhängig sind, von ihr ausgewählt wurden, unterschwellig vor ihm Angst haben, sie „vergöttern“, seine Aggression fürchten, sie Ja-Sager um sich gesammelt hat etc…

Wenn Leitende oder andere einflussreiche Personen sich über allgemein anerkannte ethische Richtlinien oder Gesetze hinwegsetzen, um Macht auszuüben, unter Berufung auf ihre (gottgegebene) Autorität oder wichtige Ziele solche Grenzverletzungen sogar rechtfertigen, ist das ein deutliches Zeichen von Missbrauch.

Ein Bravo von meiner Seite an Martina Kessler (Gummersbach) und Wolfram Soldan (Kitzingen). Die beiden Psychologen haben sich in ihrem Leitfaden ein cleveres Ampelsystem ausgedacht mit den obigen roten Stop-Signalen. Diese decken sich mustergültig mit den Vorwürfen gegen den Leitenden Pastor/Vorsitzenden Core Team des Gospel Forums, namentlich auf diesem Blog vielfach wegen seines Fehlverhaltens erwähnten Peter Wenz.

Dessen autoritäres, Menschen verletzendes Auftreten widerspricht dem EAD-Leitvers: Jesus Christus baut seine weltweite Gemeinde. Er beruft und befähigt die Gläubigen, das Evangelium zu verkündigen und liebevoll und gerecht zu handeln.

Ist das Gospel Forum Stuttgart nun aus der Evangelischen Allianz Deutschland ausgeschlossen worden?

Dafür spricht, das Fehlen unter Kategorie III: „Werke und Einrichtungen, die der Evangelischen Allianz nahestehen, die Glaubensbasis der DEA in ihren Satzungen oder Grundsätzen jedoch nicht offiziell erwähnen“.

Außerdem fehlt Peter Wenz auf dem Freundeskreis-Flyer im Hauptvorstand.

Die Vermutung liegt nahe die als Krise, Streit oder auch Krach bezeichnete Gemeindespaltung im Gospel Forum Stuttgart führte zum Ausschluss.

Das Positive an dem ganzen Schlamassel für jeden Gläubigen ist, ein Hilfsmittel mit dem Leitfaden zum Umgang mit Machmissbrauch zur Verfügung bekommen zu haben, anhand dessen geprüft werden kann, ob man als Schaf von den Hirten gut behandelt wird.

So lautet ein gut gemeinter Ratschlag zum Schluss für alle Gemeindemitglieder aus dem Allianz-Leitfaden:

Wer für sich persönlich feststellt, dass die Machtmissbrauchs-Ampel der Gemeinschaft auf Rot steht, sollte professionelle Unterstützung suchen. Wenn auch mit Hilfe professioneller Unterstützung keine positive Entwicklung erreicht werden kann, ist es gewöhnlich besser, die Gruppe zu verlassen, als aus vermeintlicher Demut oder frommen Gründen weiter durchzuhalten.


Peter Wenz/Gospel Forum out of DEA – German Evangelical Alliance?

The question currently arises when studying idea.de/artikel/wann-geistlicher-missbrauch-vorliegt. At first, I am not very enthusiastic about the realization that spiritual abuse of power exists when other people are forced to do or not to do something against their will with the help of religious arguments, means or rituals. The surprise comes when changing websites. The Evangelical Alliance Germany (self-designation EAD) provides a guideline for dealing with religious abuse of power under the following link on its website ead.de, which points out:

There are, however, good formal indications for abuse of power with the help of the Bible, e.g. when the following things occur systematically again and again: Bible passages are applied out of context to justify one’s own views „biblically.“ E.g., „Do not touch my anointed …“ (Psalm 105:15a or 1 Chronicles 16:22a) as an argument that leaders must not be criticized, although the context of the passages is about other issues.

Immunization against criticism: This is not simply a matter of hypersensitivity to criticism, but of systematic defense against criticism. There are some commonly used immunization methods. Personal immunization: Reacting to criticism regularly(!) with: not listening, not letting people finish, immediately arguing against it, not reacting at all, devaluing the critic, being offended, etc…

Officially there is a leadership team, but in fact all team members adapt to an „autocrat“, because they are e.g. dependent on him, were selected by him, are subliminally afraid of him, „idolize“ him, fear his aggression, he has gathered yes-men around him, etc…

When leaders or other influential persons disregard generally accepted ethical guidelines or laws in order to exercise power, even justify such boundary violations by invoking their (God-given) authority or important goals, this is a clear sign of abuse.

A bravo from my side to Martina Kessler (Gummersbach) and Wolfram Soldan (Kitzingen). In their guide, the two psychologists have come up with a clever traffic light system with the above red stop signals. These coincide perfectly with the accusations against the Leading Pastor/Chairman Core Team of the Gospel Forum, namely Peter Wenz, who is often mentioned on this blog because of his misconduct.

His authoritarian, hurting behavior contradicts the EAD guiding verse: Jesus Christ is building His worldwide church. He calls and empowers believers to proclaim the gospel and to act lovingly and justly.

Has the Gospel Forum Stuttgart now been excluded from the Evangelical Alliance Germany?

This is indicated by its absence under category III: „Works and institutions that are close to the Evangelical Alliance but do not officially mention the faith basis of the DEA in their statutes or principles“.

In addition, Peter Wenz is missing in the Friends flyer on the main board.

The assumption is obvious that the church split in the Gospel Forum Stuttgart, which was described as a crisis, a quarrel or even a rumpus, led to the exclusion.

The positive thing about the whole mess for every believer is to have been given a tool with the Guide to Dealing with Abuse of Power, which can be used to check whether one is being treated well as a sheep by the shepherds.

Therefore a well-intentioned piece of advice at the end for all church members from the Alliance Guide says:

Anyone who finds for themselves personally that the fellowship’s abuse of power traffic light is on red should seek professional support. If no positive development can be achieved even with the help of professional support, it is usually better to leave the group than to continue to hold out for supposed humility or pious reasons.


2 Gedanken zu “Peter Wenz/Gospel Forum raus aus DEA – Deutsche Evangelische Allianz?

  1. Walter Stein

    Das wurde höchste Zeit. Das Thesenpapier ist stark. Sich nicht öffentlich zu distanzieren ist schwach. Warum berichtet nicht IdeaSpektrum darüber, dass die Evangelische Allianz nicht mehr mit Diktator Peter Wenz in Verbindung gebracht werden will? Statt dessen hat man vor zwei Jahren die Kommentarfunktion abgeschafft. Üble Nachrede wird vermieden. Ein Unterstützerbrief wurde veröffentlicht. Schließlich hat das Gospel Forum Stuttgart IdeaSpektrum abonniert. Besser spät als gar nicht handeln. Die rote Ampel im Leitfaden ist eine rote Karte:
    Platzverweis für Vorsitzenden Peter Wenz!
    Eine Mehrheit im Trägerverein wollte dies mit einem unterdrückten Minderheitenbegehren temporär durchsetzen. Am Besten für die Christenheit wäre, wenn Wenz dauerhaft zurücktritt. Kein gutes Bild für die Allgemeinheit sind geisteskranke Narzissten als charismatische Pastoren. Auf der Bühne verkünden die höchsten Pfingstler, dass jetzt der Heilige Geist kommt um Menschen zu heilen. Der Lobpreis Gottes tönt wunderschön in den Ohren. Anstelle die geistigen Antennen auf Gott auszurichten, werden in Wahrheit im Vordergrund die Augen auf Lobpreisleiter gerichtet. In aller Selbstverherrlichung wird anstelle Trübsal durch Pandemien und Kriege die Erweckung in Europa prophezeit, umso mehr Menschen ihre Versammlungen in Stadien besuchen. Nach dem Gottesdienst verwunden die bewunderten, grandiosen Hirten (Wölfe im Schafspelz) Kritik übende, ausgebeutete Schafe, indem beschimpft und mit Ausschluss gedroht wird. Den selbsternannten Gesalbten des Herrn fehlt das Gewissen, dadurch selbst aus dem Himmel ausgeschlossen zu werden. Das Gericht ereilt die Reuelosen und Stolzen mit Heulen und Zähneknirschen in der Hölle.
    Für Antichristen wird es keinen Platz im Neuen Jerusalem geben.
    Weh euch Schriftgelehrten und Pharisäern, ihr Heuchler, dass ihr seid wie verdeckte Totengräber, darüber die Leute laufen und kennen sie nicht.
    Denn es werden viele Kommen im Namen des Herrn Jesus und sagen ich bin Christus, was übersetzt wird mit dem Gesalbten des Herrn, und werden viele verführen. Seht zu, dass euch niemand verführe. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, dass verführt werden in dem Irrtum womöglich auch die Auserwählten.

    1. Sind die religiösen und politischen Führer des Volkes böse?

      Bei den wiederholten Vorwürfen über geistlichen Missbrauch, die Freunde und Verwandte von mir nicht nachvollziehen können, stellt sich die Frage, ob eine Person wirklich böse ist. Pastor Tscharntke – und bestimmt nicht Wenz – geht in seiner heutigen Sonntagspredigt so weit, dass er gedanklich Politiker sogar vor ein Kriegsgericht stellen möchte, damit sie ihre gerechten Strafe für den Impfterror und ihr Menschen verachtendes Verhalten bekommen. Impfgegner sind sich sicher, dass schlimme gesundheitliche Folgen für einen Großteil der Weltbevölkerung unausweichlich sind (von einem Massensterben gehe ich nicht aus / herkömmliche Totimpfstoffe sollten weniger Nebenwirkungen haben). Ihre intolerante Haltung (für die ich Verständnis habe) ist, bei aller Bedrängnis lieber zu sterben, als ihren Körper im größten Experiment der Menschheitsgeschichte zur Verfügung zu stellen. Olaf, das glückliche Versuchskaninchen – sprich Kanzlerkandidat Scholz – lässt im Wahlkampf grüßen.

      Jesus Christus hat eine besondere Warnung vor den religiösen und politischen Führern abgegeben. Deren Ziel war, den Vorsitz im Hohen Rat und den religiösen Versammlungen in der Synagoge zu besetzen. Bei Gastmählern bekamen sie die besten Plätze, und zuvorderst war ihr Ziel, die Bevölkerung finanziell zum eigenen Nutzen auszubeuten. Äußerlich bewahrten die reich gesegneten Leiter eine weiße Weste. Die Pharisäer und Schriftgelehrten wurden hochgeachtet und gerne in der Öffentlichkeit gegrüßt (winke, winke) wegen ihrer herausragenden Stellung. Doch Jesus hatte nur Wehe-Rufe für die blinden Narren übrig, in denen er ihr nahendes Ende in der Hölle vorhersah. Der unschuldige Messias wird nach seiner Endzeitrede vor die verschiedensten Machthaber und deren Gerichte geschleift. Die gute Nachricht von dem kommenden Königreich bedrohte ihren Herrschaftsanspruch. Also musste der Sohn Gottes sterben.

      Auch heute ist es so, dass Leiter sich als Meister, Lehrer und Väter (Mutti?) darstellen und es keine Gleichheit unter Brüdern und Schwestern gibt. Wer mag schon gerne der Größte sein, indem er unser aller Diener in der wahren Gesinnung Christi ist. Gottes Gesetz ist jedoch, wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden und umgekehrt. Als größte Heuchler entpuppten sich die Führer, die vorgaben das Beste für das Volk zu wollen (Tausendjähriges Reich) und im Gegenteil viel Leid und Tod brachten. Das Deutsche Volk ist aus Erfahrung nicht klug geworden. Oder gibt es heute nicht dienende Diktatoren mit Gesetze außer Kraft setzenden Ermächtigungs-Methoden eines Adolf Hitler unter unseren politischen Machthabern?

      Gottes Wort hat uns durch seinen Sohn und die Propheten vor Schreckensreichen mit verherrlichten Weltherrschern, die das Blaue vom Himmel Versprechen, gewarnt. Anstelle die Endzeitrede über Bedrängnis/Trübsal wahrzunehmen, träumen meine alten Freunde vom Gospel Forum von der Erweckung (ein Wort, dass sich mit der biblischen Konkordanz nicht finden lässt) und wollen hinter ihrer rosaroten Brille die schlechten Früchte ihrer Superapostel nicht eingestehen.

      Als Jesus mit dem Ausdruck “Guter Meister” bzw. “Guter Lehrer” von einem Reichen mit der Frage über das ewige Leben angesprochen wurde, gab der Menschensohn eine erschreckende Antwort zurück: Was nennst Du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein!

      Das Gegenteil von gut ist böse. Darum sollte sich niemand wundern, wenn sich religiöse und politische Führer im Verlauf der Geschichte nicht nur als böse entpuppen, sondern zugegebener Weise beim Bau ihrer Reiche als Teufelsanbeter herausstellen (Mt. 4, 9).

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